

Über die Geschichte der Band gibt es viele Mythen. Doch die einhellige Forschung betrachtet jene Überlieferung aus dem Volksmund für die am wenigsten bescheuerte:
Es war einmal in altbekannten Landen, da hatten die Menschen ein Problem. Die Götter vergnügten sich auf ihrem Olymp mit Ambrosia, Wein und Gesang, doch die Menschen auf der Erde mussten nur arbeiten und arbeiten und arbeiten. Sie waren angeödet, gelangweilt und verzweifelt.
Inmitten dieser Tristesse lebten 4 Männer und eine Frau, jeder mit einer besonderen Gabe gesegnet: Tobi - ein Meister des Handwerks- Max -ein erfolgreicher Gelehrter mlt goldener Zunge- Martin - ein Hüne von Mann mit göttlicher Fingerfertigkeit -Franzi - eine Radler-Närrin mit einer Stimme die Grau in Farbe verwandeln konnte - und Florian - ein Halunke mit dem Hang zum Schönen und restless Leg-Syndrom.
Eines Abends, als der Mond blass am Himmel stand und die Sterne wie stumme Zeugen funkelten, trafen sich die fünf in einer Taverne am Rande der Stadt. Sie klagten über die Eintönigkeit des Lebens und die Abwesenheit von Freude. Nach einigen Krügen frischem Gerstensaft, Wasser und Zitronem-Hopfen fasste Tobi einen kühnen Entschluss: "Lasst uns in den Olymp hinaufsteigen und den Göttern den Spaß stehlen, sodass es auf der Erde lustiger zugehen mag!"
Die anderen stimmten begeistert zu und so schmiedeten sie einen Plan. In der folgenden Nacht, als die Götter in ihrem Rausch versunken waren, schlich sich die Gruppe zum Fuß des Olymps. Dank Max' Gelehrsamkeit kannten sie geheime Pfade, die zum Gipfel führten. Martins Stärke half ihnen, Hindernisse zu überwinden, während Florian mit seinem taktischen Geschick die Gruppe leitete.
Als sie den Olymp erreichten, fanden sie die Götter saufend, schmatzend und vögelnd, umgeben von Musik. Die 5 Freunde kannten es nicht das aus Noten Freude entstehen kann. Franzi fasste sich ein Herz und begann zu den Klängen zu singen. Durch ihre verzückende Stimme versetzte sie die Götter in tiefen Schlummer. Währenddessen schlichen sich Tobi und Max in den Saal der Musen, wo die Quelle aller Musik verborgen war: die goldene Lyra des Apollon. Doch sie war zu schwer, selbst für Martin. Tobias holte sein funktionales Herrentäschchen hervor, um daraus allerlei sonderliches Werkzeug zu ziehen.
Aus dem Corpus schnitzte er Sticks, die er Florian übergab. Die Saiten teilte er gerecht unter Martin, Max und sich selbst auf. Er bekam die tiefen Saiten und die anderen beiden die anderen. Nun mussten sie sich aber eilen, denn Franzi hatte ein Fass kühlen Radlers entdeckt und hatte sich hineingestürtz.
Die 4 Männer packten das Fass mit Franzi und machten sich eilig auf den Rückweg. Doch kurz bevor sie den Olymp verlassen konnten, erwachte Zeus und bemerkte den Diebstahl. Zornig schleuderte er einen Blitz in ihre Richtung. Mit den Saiten in seiner Hand fing der starke Martin die Macht des Blitzes ab und formte einen Corpus für die Saiten. Die erste Gitarre ward geboren. Als er sie anschlug ertönte ein fetter Sound des Rocks, dem eine solche Macht innewohnte, dass es Zeus rücklings ins Ambrosia-Fass stieß. Mit seinen Überredungskünsten überzeugte Max Martin, auch ihm einen Corpus zu kanalisieren. Nun spielten beide ihre Gitarren und ließen einen Sound über den Olymp kommen, der alle Götter in die Ohnmacht beförderte. Doch Hera hatte sich hinter die Männer geschlichen und Griff voller Zorn und Rage an. Im letzen Moment konnte Florian seine Sticks auf das Fass schlagen, was eine gigantische Druckwelle erzeuge, welche Hera in die Knie zwang. Tobi nahm ein Brett aus dem Fass und Formte mit seinen Saiten einen Bass. Mit rhythmischen Schlägen und den tiefen Tönen hielten die beidenCDS die Göttin in Schach und so konnte das listige Quintett langsam rücklings fliehen.
Nachdem die mutigen 5 vom Olymp herabgestiegen waren, beschlossen sie, ihre neu gewonnenen Gaben mit der Welt zu teilen. Sie formierten sich zu einer Band und zogen von Stadt zu Stadt, um die Menschen mit ihren Klängen zu begeistern. Ihre Musik verbreitete sich wie ein Lauffeuer und überall, wo sie auftraten, kehrten Freude und Lebenslust zurück.
Doch die Götter des Olymps waren erzürnt über den Diebstahl. Sie beschlossen, die 5 Freunde zu bestrafen und sandten die Erinnyen, die gefürchteten Rachegöttinnen, aus, um sie zu verfolgen. Die Erinnyen, mit Schlangen im Haar und Feuer in den Augen, jagten die Band unermüdlich.
Eines Nachts, als die Band in einer abgelegenen Stadt spielte, erreichten die Erinnyen das Konzert. Doch anstatt Chaos zu stiften, wurden sie von der Musik ergriffen. Die Melodien drangen tief in ihre Seelen und verwandelten ihren Zorn in Rührung. Sie erkannten, dass die Musik eine Brücke zwischen Göttern und Menschen schlagen konnte.
Beeindruckt kehrten die Erinnyen zum Olymp zurück und berichteten den Göttern von ihrer Erfahrung. Die Götter, neugierig geworden, beschlossen, selbst eines der Konzerte zu besuchen. Verkleidet mischten sie sich unter die Sterblichen und erlebten die Magie des Rocks hautnah. Sie sahen, wie die Menschen lachten, tanzten und ihre Sorgen vergaßen.
Gerührt von dieser Freude beschlossen die Götter, ihre Ambrosia, ihren Wein und ihre Freuden mit den Menschen zu teilen. Im Gegenzug baten sie darum, weiterhin an den Konzerten teilnehmen zu dürfen. Ein Pakt zwischen Göttern und Menschen wurde geschlossen, und fortan feierten sie gemeinsam das Leben und die Musik.
Die Menschen, die die Identität der Bandmitglieder nicht kannten, nannten sie bewundernd "Incognito". Doch aufgrund eines Schreibfehlers wurde daraus INCOCNIDO, ein Name, der für immer mit der Wiedergeburt von Freude und Musik in der Welt verbunden sein sollte.
Und so lebten Götter und Menschen in Harmonie, vereint durch die Macht der Musik, die alle Grenzen überwand.